AMBROSI, Gustinus. Bildhauer und Lyriker (1893-1975):
2 Blätter mit eigenhänd. Zeilen, Gedanken zu Wein und zur Geduld. 9 x 10, 5 cm. u. 14, 5 x 11 cm. "?der Wein löst die Zungen, denn bisher wußte niemand, was er reden soll [?.] das ganze Leben is unnütz, wenn man nicht seine Arbeit liebt und in Allem Geduld hat. Ich habe als Bildhauer mit Steinen zu tun?". Ambrosi erhielt bereits im Alter von 20 Jahren von Kaiser Franz Josef I. ein Staatsatelier auf Lebenszeit in Wien. Er schuf Plastiken von zahlreichen Staatsmännern, wie z. B. Benito Mussolini, Miklós Horthy und Engelbert Dollfuss. Gustinus Ambrosi war seit einer Erkrankung in der Kindheit taub. Intensiver schriftlicher Austausch war für ihn von großer Bedeutung.
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AMON, Anton. Sänger u. Schauspieler (1862-1931):
Photographie des Schauspielers mit eigenhänd. Signatur auf der Bildseite. Auf der Rückseite eigenhänd. Zeilen 'Zur freundlichen Erinnerung an Anton Amon. Bad Schallerbach 5/6 1927'. Wien, 'Iris' 1927. 13, 5 x 9 cm. Anton Amon war ein österreichischer Sänger des Wienerlieds, Theater- und Stummfilmschauspieler sowie Landschaftsmaler. Er war einige Jahre Mitglied der Volkssängergilde, ging jedoch 1886 zum Theater, betrat in Iglau zum ersten Mal die Bühne, war dann in Bad Hall, Troppau, Karlsbad, am Deutschen Theater und Pest engagiert, wo er überall erste Rollen spielte, bis er 1889 in den Verband des Deutschen Volkstheaters trat. Dort blieb er bis mindestens 1902. Zwischen 1902 und 1925 klafft eine Lücke in seinem Lebenslauf, erst 1925 taucht er als Stummfilmschauspieler wieder auf.
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ANDREAS-SALOME, Lou:
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Deutsche und russische Handschrift in schwarzer Tinte und hellblauem Stift auf Papier. 1 Faltblatt, 21,4 x 13, 5 cm (gefalt.). An den Rändern leicht gebräunt, am oberen rechten Rand mit mod. Bleistiftvermerk, untere linke Ecke mit Bleistiftnummer. Eigenhändiger Brief Lou Andreas-Salomés (1861-1937) aus den Wochen vor dem Kennenlernen mit Rainer Maria Rilke. Der vorliegende Brief ist wohl an den russischen Kritiker und Kunsthistoriker Akim Volynskij (auch Wolynski, zuvor: Chaim Leibowitsch Flekser; 1863-1926) adressiert und stammmt vermutlich vom März oder frühen April 1897. Andreas-Salomé schickte den undatierten Brief vom St. Petersburger ?Hôtel Dagmar, Cagobad 9 [heute: Sadovaya ulitsa, 9]? ab und schreibt: ?Ich bin morgen (Freitag) Abend von 8 Uhr an ganz frei, - wollen Sie dann herkommen? Vielleicht können wir noch etwas unternehmen? Mit herzlichem Gruß, ????? ?????????? [??? ?????? = Louise Gustavovna (von Salomé), Lou Andreas-Salomé]. Andreas-Salomé besuchte im Frühjahr 1897 zunächst ihre Familie in St. Petersburg, verbrachte danach ein paar Tage in Berlin bei ihrem Ehemann, bevor sie Ende April nach München reiste und dort am 13. Mai 1897 Rainer Maria Rilkes ersten Brief erhält. Der vorliegende Brief enthält alle Adressen Andreas-Salomés aus dem Frühjahr 1897: Direkt unter der Nachricht an Volynskij ist in blauem Buntstift ihre Berliner Adresse notiert: ?Berlin=Schmargendorf Frau Lou Andreas-Salomé?, auf der Rückseite des Faltblattes folgt dann ihre Münchner Adresse: ?München Pension Quitorp, Schellingstraße 72, Quistorp 24/12 April-15/3 Juni [?]?, an dieser Adresse besucht Rilke sie auch im Mai 1897 bevor sie gemeinsam im Juni nach Wolfratshausen weiterziehen. Vermutlich in Wolfratshausen lernte Rainer Maria Rilke dann auch Akim Volynskij kennen, eine Photographie gemeinsam mit Lou Andreas-Salomé ist im Deutschen Literaturarchiv Marbach erhalten (siehe: Ulrich Schmid: Rilkes und Tolstojs nicht-christliche Kunstreligionen, in: Dirk Kemper, Ulrich von Bülow, Jurij Lileev (Hg.) Kulturtransfer um 1900 Rilke und Russland, München 2020, S. 188). Vergleiche zu Lou Andreas-Salomés Reisen im Frühjahr/Sommer 1897: Cornelia Pechota, Jesus als Jude. Lou Andreas-Salomés Aufsatz Jesus der Jude und Rilkes Christus-Visionen in: Rilke und das Judentum. 100 Jahre ?Duineser Elegien?. Im Auftrag der Rilke-Gesellschaft herausgegeben von Torsten Hoffmann, Moira Paleari und Erich Unglaub, Göttingen 2024, S. 69-75).
Bestellnummer: 0011-26 - Aus Liste: Autographen - Autographen Anbieter:
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ARATYM, Hubert. Künstler und Bühnenbildner (1926-2000):
Eigenhändiger Brief (adressiert an Kiki Kogelnik, österr. Künstlerin 1935-1997). Mit eigenhänd. Kuvert. 1980. 29, 5 x 21 cm. 'Liebe Kiki, natürlich weiß ich nicht, wo Du derzeit bist, hoffe aber doch, dass Dich diese Zeilen erreichen. Der Grund meines Schreibens ist: ich möchte Dir einen lieben Freund empfehlen, Norbert Pokorny, er ist sehr an Filmarbeit (Assistenz und dgl.) interesiert, um sich durchzuschlagen, arbeitet er immer wieder in der Gastronomie, Kellnerei, so wird es Dir sofort klar sein, dass ich Dich fragen will, ob Du ihn in Deinen herrlichen Restaurants brauchen kannst, er ist in seiner Art sehr tüchtig, lieb, u. s. w. In der Hoffnung, mit dieser Frage Dir nicht lästig zu sein. Grüßt Dich herzlich Dein Hubert Aratym.
Bestellnummer: 0088-15 - Aus Liste: Autographen - Autographen Anbieter:
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ARNAUD, Claudine:
Bühnenphotographie von Claudine Arnaud. Mit deren Signatur und handschriftliche Widmung auf der Bildseite. Als Dona Anna, 24. 6. 1965. [ca. 1965]. 18 x 13 cm. In sehr gutem Zustand. Bestellnummer: 0032-25 - Aus Liste: Autographen - Autographen Anbieter:
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ASCH, Schalom. Schriftsteller und Dramatiker (1880-1957):
Eigenhändige Widmung m. Signatur. Wien, 1930. 10 x 17 cm 'Mit besten Wünschen : Schalom Asch. Wien 11/XII. 30'. Beiliegend: Visitkarte Siegfried Schmitz. Mit hs. Notiz auf der Rückseite: 'Sehr geehrter Herr - im Auftrage von Herrn Schalom Asch beiliegend sein Autogramm für ihre Sammlung, Hochachtungsvoll ... 12. XII. 30'
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BACHMANN, Ingeborg, Schriftstellerin (1926-1973):
Ms. Brief mit eigenh. U. o. O. [ca. 1968]. 4°. 1/2 S. Gefalt. An Franz Theodor Csokor "...leider macht es mir eigene Arbeit unmöglich, die mir [...] zugedachte Stelle als Delegierte der österreichischen Gruppe anzunehmen..." Bachmann lehnte offenbar ein Angebot des damaligen Vizepräsident des Internationalen P.E.N.-Clubs F. T. Csokor ab.
Bestellnummer: 1725-13 - Aus Liste: Autographen - Autographen Anbieter:
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