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Titelbeschreibung
Salmasius, Claudius d.i. Claude de Saumaise:
CL. SALMASII DE RE MILITARI ROMANORUM LIBER: Opus Posthumum. [Druckermarke "Eremit", Rahir "M. 7"]. LVGD.[UNUM] BATAVORVM (Leiden), Apud JOHANNEM ELSEVIRIVM [Jean Elzevier], Academ.[icorum] Typograph.[orum] MDCLVII (1657). 6 Blätter, 243 Seiten. Späterer, auf dem Rücken mit Titelprägung und Filetenvergoldung, sowie Lederecken und allseitigem Farbschnitt versehener Halblederband. (23,3 x 18,8 cm, bzw. 22,4 x 17,2 cm; Buchblock: 1,3 cm) Gr.8°. Pieters 71 auf S. 173 ("Edente Georg. Hornio."). Willems 808 ("Marque: Le Solitaire. 6 ff. limin. - 243 pp. Saumaise avait entrepris ce traité vers 1634, à la demande du prince d'Orange, qui désirait connaître 'la manière de camper des Romains [Hmmm, die Römer als Inspiration für das holländische Camping ! CS] et celle de ranger en bateille.' Suivant le désir du prince, il rédigea d'abord en français. En 1637 il se rendit à Paris pour le faire imprimer, mais ne trouva pas d'éditeur disposé à en charger (Salmasii Epist., p. 189). Les Elzevier se montrèrent plusaccomodants. L'impression était déjà assez avancée en 1644 pour que l'ouvrage fût porté (sans indication de prix) dans le catal. officinal publié en cette année. Nous voyons par ce document que le traité de Saumaise devait paraître simultanément en latin et en français. Malheureusement l'auteur, engagé en d'incessantes controverses, n'avait guère de temps à consacrer à son oeuvre. on pas qu'il la perdît de vue: au contraire, il se promettait constamment d' y revenir. Ainsi, en 1648, il déclarait qu'il allait y travailler sans désemparer, aussitôt qi'il aurait mis au jour son écrit contre Didier Hérault (n° 645); c'est du moins ce que marquaient les Elzevier à Cl. Sarrau, qui ne manqua pas d'en féliciter Saumaise: 'Scribit Elzevirius junior te, post absolutum librum contra Heraldum, totum jam esse in adornanda militia romana.' (Sarravii Epist., p. 186.) Mais ces bonnes résolutions ne tinrent pas. A peine débarrassé de Hérault, Saumaise s'embarquait dans une nouvelle polémique à propos de l'exécution de Charles Ier d'Angleterre, tant et bien qu'il mourut, en 1653, avant d'avoir mis la dernière main àson livre. Pris au dépourvu par cet événement, les Elzevier résolurent d'en finir une bonne fois, et de mettre en vente l'ouvrage tel quel: 'Salmasii commentarius de re militari iam ante decennium edi coeptus est,' écrit N. Heinsius, le 18 avril 1654, 'finem operi se iam imposituros Elzevirii minantur, quaquam mutilo et imperfecto.' (Epist. ad Magliabechium, t. I, p. 197.) Mais ils se ravisèrent par la suite, et le soin de la publication fut confié à G. Horn. Celui-ci accepta cette tâche, et le Traité de la Milice romaine parut enfin en 1657, avec une préface de l'éditeur. Le volume es dédié par Jean Elzevier à J. Aug. de Thou."). Minzloff S. 193 f [unklar welche Variante]. Winterthur 991 [unklar welche Variante]. Goldsmid III, 39. Rahir 812 ("Dans cet ex. les mots Re Militari sur le titre sont imprimés avec des caractères mesurant 7 mm. de hauteur, la dernière page est ornée du fleuron l'ours assis avec les palmes croisées (n° 60)." [Unter No. 813 beschreibt Rahir eine Variante in der die Wörter Re Militari 10 1/2 mm hoch sind und die Schlußvignette Rahir 55 ist. Ansonsten fielen ihm keine Unterschiede auf.] Unser Exemplar mit den größeren Typen auf dem Titel, aber dem Bären auf der Palme als Schlußvignette ?). Berghman 1980 ("Ouvrage achevé et publié par G. Horn."). Copinger 4066 ("Final tailpiece: - bear and palms. W. 808: B. 1980: R. 812.") [unter No. 4067 beschreibt er: "The same. (Tailpiece: - triangle)."]. R. 813."). Broman 227 ("Rahir 812 - 813. Berghman 1980. Vergl. Socoloff I A 517, sowie "Dernières acquisitions" 7. Copinger 4066 - 4067."). Vergl. Motteley (1824) 2025. Motteley (1848) 118. Vergl. Costabili 2185 [unklar welche Variante]. Lengfeld 217 ("R. 812."). Drouot (1946) 178 ("Exemplaire avec les mots e Militari sur le titre mesurant 10 mm 1/2 de hauteur, mais avec le fleuron à l'ours assis à la dernière page.").Phiebig 286 + 287. Thulins 325, 100. EHC 04.1657.Sal.00 - 02 [bei allen drei Exemplaren unsicher, ob Copinger 4066 oder 4067 vorliegt]. Weddigen 137. - Bisher nicht beschriebene Mischvariante aus Rahir 812/ Copinger 4066 und Rahir 813/ Copinger 4067 mit einem ebenfalls bisher unbeschriebenen fleuron, ein verkürztes "Rahir 42" ! - Der spätere Halblederband etwas fleckig und besonders am Rücken verblichen, fleckig und an einer Stelle mit kleiner Fehlstelle, mit Lederecken versehen und allseitigem Farbschnitt, insgesamt etwas berieben und bestoßen. Der Innenspiegel mit Leimschatten, innen kaum fleckig und gebräunt. Vergl. den Matthiae (Weddigen 131), der vom gleichen Buchbinder angefertigt wurde. Mit der gedruckten Widmung des Johann Elzeviers für Jacques Auguste de Thou ("JACOBO AUGUSTO THUANO"). 1634 von Saumaise auf Wunsch des Prinzen von Orange begonnen, wurde es erst nach seinem Tod und mehr als 20 Jahre nach den ersten Anfängen endlich vom Historiker Georg Horn nach dem Manuskript abgeschlossen und für den Druck vorbereitet, der dann 1657 tatsächlich erfolgte. Vorangegangen waren jahrelange Ausflüchte und nicht gehaltene Versprechen - schon 1644 wurde es im Katalog angezeigt - selten hielt ein Autor seine Verleger so lange und erfolgreich hin ! Eine weitere Besonderheit ist das fleuron auf Seite 1, das in dieser Form weder von Rahir, noch von Berghman beschrieben wurde u.W. hat es bisher auch noch kein anderer Bibliograph bemerkt. Am ähnlichsten ist es Rahir 42, wenn man sich rechts und links das jeweils letzte, durch Ranke und Blume gebildete Teilstück nach den Hunden wegdenkt. Daß es sich um die identische Druckvorlage handelt, sieht man daran, daß links der Ansatz für das "fehlende" Stück vorhanden ist, er verläuft unter dem kleinen Blatt, auch rechts ist er zu ahnen. Möglicherweise wurden die Endstücke abgedeckt, oder aber auch völlig entfernt, weil das fleuron in seiner vollen Länge von gut 13 cm ansonsten unschön über den Satzspiegel von gut 11,5 cm hinausgeragt hätte. Die verschiedenen Anomalien im Erscheinungsbild dieser angeblich einzigen Auflage verleiten zu Spekulationen, entweder liegen Nachauflagen vor, oder aber die beschriebenen Unterschiede, die in unserem Exemplar sogar eine dritte, bisher nicht beschriebene Variante bilden, erklären sich aus Presskorrekturen, also Änderungen während des Druckvorganges. Es ist uns in diesem Rahmen nicht möglich, diesen Fragen weiter nach zu gehen, dies läßt sich im Rahmen des Vergleiches zwischen den Exemplaren durch wissenschaftliche Arbeit in den entsprechenden Bibliotheken eher leisten, es wäre aber lobenswert und verdienstvoll Erklärungen zu finden. Neben der oben beschriebenen Druckermarke und dem zuvor beschriebenen fleuron lassen sich noch einige Schmuckinitialen und schematische Darstellungen der römischen Heeresorganisation - typographisch nur aus kürzeren oder längeren, horizontalen und vertikalen Strichen, sowie Buchstaben gebildet - finden, außerdem noch die folgenden fleurons und Vignetten: auf Blatt 2 Rahir 31, wiederholt auf Blatt 4. Als Schlußvignette wurde in unserem Exmeplar der Bär in der Palme (Rahir 60) verwendet, und nicht Rahir 55, wie es angesichts der in unserem Exemplar 10,5 mm hohen Titelwörter "RE MILITARI" zu erwarten gewesen wäre. Provenienz: N.N., N.N., Weddigen Auf dem Titel ein schöner alter, aber kaum lesbarer kalligraphischer Besitzvermerk aus ligierten Buchstaben und Schnörkeln. Dieser Band scheint später denselben Vorbesitzer gehabt zu haben, wie der zuvor beschriebene Matthaeus (Weddigen 131), die Einbände ähneln sich, auf dem vorderen Innendeckel "Dupl", von Weddigen auf seiner maschinenschriftlichen Karteikarte eigenhändig das Zugangsjahr und die fortlaufende Nummer der Erwerbe ("1959.32") sowie wohl der Preis ("23/-") notiert. * Bitte fordern Sie bei Interesse unsere umfangreichen Anmerkungen an. *.
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