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Titelbeschreibung
Motorschau (Motor Schau). Automobil-Ausstellung in Berlin 1939. 3. Jahrgang Heft 3. Berlin, März 1939.
Berlin: Motorschau Verlag Dr. Georg Elsner u. Co., 1939. Seiten: 145 - 259 mit zahlreichen, zum Teil farbigen Abbildungen und einer beigefügten Folienmappe. Großformat, Original-Broschur.
Dieses sehr seltene Exemplar enthält die berühmte Beilage zum ersten Model des KdF-Wagens, des Ur-VW-Käfer: Auf vier klarsichtigen Folien, die beidseitig bedruckt sind, findet man acht zeichnerische Darstellungen des Wagens. Man kann dadurch das Auto von oben nach unten "durchblättern" und erhält so detaillierte Einblicke in Karrosserie, Fahrgastraum, Motorraum und Fahrwerk. Der vordere Einbanddeckel ist an der unteren Kante um ca 3cm eingerissen. Der hintere Einbanddeckel ist am Seitenschnitt um ca 5cm eingerissen sowie an der oberen Kante um ca 4cm. Der Buchrücken hat im unteren Drittel eine Fehlstelle von ca. 5cm. Die Innenseite des hinteren Einbandeckels ist stärker fleckig. Sonst ist das Exemplar innen mit nur leichten Gebrauchsspuren. Textsauber und aus einem Nichtraucherhaushalt. Die Zeitschrift "Motor Schau", ein bedeutendes Fachmagazin des nationalsozialistischen Propagandaapparats der 1930er und 1940er Jahre, widmete sich intensiv der Automobil- und Motorenindustrie und erschien von 1937 bis 1944. Die Zeitschrift war ein wichtiges Medium zur Verbreitung technischer Innovationen und nationalsozialistischer Propaganda. Die Ausgabe vom März 1939, Heft 3 des 3. Jahrgangs, bietet eine umfangreiche Berichterstattung über den KdF-Wagen, auch bekannt als Volkswagen Käfer, und die neuesten Entwicklungen in der Automobilindustrie. Diese Ausgabe enthält eine besondere Beilage auf farbiger Transparentfolie, die in einer Stecklasche auf einem Blatt starken Kartons befestigt ist und detaillierte Einblicke in die technischen Merkmale des KdF-Wagens bietet. Zusätzlich wird ein ausführlicher Bericht über einen Besuch bei Ferdinand Porsche in Zuffenhausen veröffentlicht, in dem die Planung und Durchführung des KdF-Wagens thematisiert wird. Porsche war maßgeblich an der Entwicklung dieses Fahrzeugs beteiligt, das als erschwingliches Auto für die breite Masse konzipiert war. Der KdF-Wagen wurde im Rahmen des "Kraft durch Freude" (KdF) Programms der Deutschen Arbeitsfront entwickelt und sollte die Motorisierung in Deutschland fördern. Ferdinand Porsche leitete die technische Entwicklung des Fahrzeugs, das über einen luftgekühlten Boxermotor im Heck verfügte und robust, einfach zu warten und erschwinglich sein sollte. Der ursprünglich festgelegte Preis betrug 990 Reichsmark.
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Wissenschaftliches Antiquariat Michael Zorn D - 35037 Marburg
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